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Gedichte Geschriebenes

Verliebt

Verliebt

 Einseitige Liebe, Selbstauferlegte Geisselhaft
Süßer Traum, bittere Tränen der Einsamkeit
Fernab der Realität Zweisamkeit erhofft

 Unglücklich verliebt
Einsam verliebt

 Der falsche Tag, ein schlechter Moment, unausgesprochenes Bekenntnis
Ein kaum erträglicher Schmerz zieht dort wo Schmetterlinge flattern wollen
Jedes undokumentierte Lächeln ein Liebesbekenntnis
Jegliches Übersehen werden ein Dolch im Herzen

 Unglücklich verliebt
Einsam verliebt

 Das Liebste nur heimlich umworben, kein offenes Wort
Wandert dein Liebstes ohne dich fort
Deine Welt in sich zusammen bricht

 Unglücklich verliebt
Einsam verliebt

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Elfchen Gedichte Geschriebenes

Augenkontakt (11chen)

Augenkontakt

Rote Lippen

Beißen sich selbst

Sehnen nach Liebe

Kussmund

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Gedichte Geschriebenes

Meiner Lieb

Meiner Lieb

Ist es denn wirklich ein Sünd, mehr als nur derer eine Frau zu begehren?
Liebe zeig ich doch aus unterschiedlich Grund.
So frag mich nicht „Was war mit ihr und was mit jener?“

So scheu ich jed Vergleich, hat jede von euch mir etwas anderes zu bieten,
was mein Herze bewegen mag.

Die eine, die liebe ich aus vollem Herzen, denn sie ist es, die mich erweckte,
die eine an der alle die seither kommen gemessen werden.
Unerreichbar steht diese als Schablon, denn wär sie auch mein Liebstes unter den Lieben, so hoffnungslos da ich nicht der ihre sein soll.

So suche ich also nach der zweiten um sie zur Ersten in meinem Leben zu machen.

Das es sie geben mag, dafür hoffe und bete ich.

Dabei begehre ich jene,
da sie diesen Augenaufschlag hat,
diese für ihre unendlich schönen Augen,
jene für ihr güldenes Haar,
diese dafür dass sie über sich Lachen kann,
jene, da sie über mich Lachen kann,
die andere dafür dass wir gemeinsam über alles Diskutieren können.
Sie da hat einfach so ein besonders nettes Lächeln,
und jene dort hat einfach alles dort wo es sein sollte und
entspricht einfach meinem Bild von Frau.

Jene lieb ich,
da sie den Schelm int mir erwecken mag,
jene für ihre Ehrlichkeit und Offenheit,
jene für ihre Durchsichtigkeit
und diese wiederum für das Gegenteil.
Sie dort bestach mich mit ihrer grenzenlosen Naivität,
jene mich mit ihrem geschickten Wortspiel.

Nehme ich all diese Finessen zusammen
entstände womöglich diese Eine,
aber ich erwarte nicht mehr jene perfekte Frau,
so weiß ich dass selbst jene nicht makellos sein kann,
nicht ohn Makel sein sollte.

Doch wo ist nun jene die ihr ebenbürtig
den Platz um mich vertritt,
die sich traut mein Lieb zu kosten und zu bewahren,
auf das alle anderen Lieb verblassen,
selbst jene Eminenz im Hintergrund
zu einer schönen Vergangenheit werden lässt.

Das Leben wart zu kurz,
um auf diese zu warten oder zu werben.
So ich für sie bekanntes Ufer bin,
streune ich also auch in Erinnerung
an ein schönes „Erstes Mal“ um andere Kätzchen.

©2002

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Gedichte Geschriebenes

Führe mich in ein Reich der Phantasie

Führe mich in ein Reich der Phantasie

…dann stoße sie auf die Tür in mein Reich. Laß dich einfach fallen und dich durch mich auffangen. Die Nacht ist der Verbündete in einem Meer glitzernder Kerzen. Da ist nichts was die Musik im Hintergrund stören könnte, da ist nichts, daß den Moment des Augenfunkelns stören könnte.

Wenn Blicke sich scheu treffen und sich nur allmählich aneinander gewöhnen. Die Blicke werden länger, ein Stern zieht seiner Wege. Diese Blicke bleiben haften und werden kleiner, als sich die Münder leicht öffnen und einander näher kommen.

Zuckende Leiber im fahlen Schein der Kerzen, unausgesprochene Begierde sucht sich den Weg durch die Phantasie zur Wirklichkeit. Der Rausch der Liebe entzündet sich und die Welt besteht nur noch aus diesen beiden Körpern feuchter Haut, deren Seelen einander streicheln.

 

… Doch!! Noch stehst Du vor der Tür.