FlacCheck – wenn die Prüfsumme lügt

Wer seine CDs vor Jahren als FLAC oder MP3 gerippt hat, kennt das vielleicht: Mitten im Lieblingssong springt plötzlich der Takt, es knackt, rauscht oder ist für einen Moment ganz still. Die Datei selbst ist dabei völlig in Ordnung – richtige Länge, korrekte Prüfsumme. Der Fehler steckt im Audiomaterial, das schon beim Rippen fehlerhaft vom Laufwerk kam, und wurde ordentlich mit verpackt. Kein Prüfprogramm schlägt da Alarm.

Bei über 30.000 Tracks in meinem Archiv kann ich nicht alles durchhören. Darum habe ich mir FlacCheck gebaut: Es nimmt sich ganze Ordner samt Unterordnern vor und zeigt die verdächtigen Tracks als Wellenform, mit Markern an den Fundstellen. Ein Klick, und die Stelle läuft in Schleife – ob es ein echter Fehler ist oder nur ein gewollter Break, entscheidet am Ende mein Ohr.

FlacCheck zeigt gefundene Audiofehler als Wellenformen mit Markern zum Anhören
  • Findet Lesefehler-Rauschen, Taktsprünge, Schnitte, laute Knackser, Aussetzer und plötzliche Stille in FLAC, MP3 & Co.
  • Fehlalarme ausgrauen, echte Defekte bestätigen und als Liste wegschreiben – dann löschen, kopieren oder verschieben
  • Ein Bearbeitungsfenster zum verlustfreien Teilen und Kürzen, praktisch etwa für die lange Stille vor einem versteckten Bonustrack
  • Mein Tipp: Anzeige „niedrig“ mit der Standardsortierung – bei mir standen dort alle 127 echten Defekte, die meisten ganz oben

Mehr Infos gibt es auch auf meiner Musikseite unter undabtanzbar.de. Alle meine Programme findest Du hier in der Kategorie Software.

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