{"id":460,"date":"2011-08-08T12:01:28","date_gmt":"2011-08-08T12:01:28","guid":{"rendered":"http:\/\/yakreldeif.wordpress.com\/?p=460"},"modified":"2015-04-20T14:04:20","modified_gmt":"2015-04-20T12:04:20","slug":"nur-noch-schnell-einkaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yakobo.de\/?p=460","title":{"rendered":"Nur noch schnell einkaufen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:justify;\">Nur noch schnell einkaufen. Viel brauche ich ja nicht &#8211; Eier, Milch, ein wenig Aufschnitt, vielleicht noch etwas Guthaben f\u00fcr den Appstore. Ach herrje! Was mach ich mir denn morgen zum Mittag? Worauf hat die Elisabeth, Tochter ihrer Mutter denn morgen Appetit? Hhhmm was zieh ich mir rein? Tortellini?<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00dcber Reihen hinweg sehe ich das Angebot des Schlachters. Rindergulasch\u2026 Warum nicht? F\u00fcr zwei Tage Essen und den Rest kann ich einfrieren. Also \u201eauf, auf\u201c, an die Fleischtheke.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Mist, ist die Schlange lang. Also doch Tortellini? Oh, ein neues Gesicht am Zerlegeplatz?! Das muss ein neuer Azubi sein. Aber schon gute Anlagen in den Armen. Hmm\u2026 nein, zuviel Pelz an den Armen, er kann unm\u00f6glich ein Azubi sein, aber allenfalls Geselle, oder frisch von der Meisterschule? Auf jeden Fall\u2026 irgendwie s\u00fc\u00df, nein \u2013 m\u00e4nnlich! Aber auch s\u00fc\u00df!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eJa, nat\u00fcrlich! 500 Gramm von dem Lendenfleisch?! Kein Problem, der Herr! Jonas, schneidest du mir das bitte eben?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Ah, Jonas heisst der Gute. Die andere Stimme kenne ich nur zu gut. Schon in der Schulzeit nervte mich die \u00dcberweiblichkeit unseres Busenwunders Melanie. In kaum einer Sekunde rauschen die Bilder an mir vorbei. St\u00e4ndig gab es Tratsch wegen ihr, weil sie mal wieder mit einem Jungen der h\u00f6heren Klassen geschlafen haben soll. Auf der Endklassenfahrt in den Harz stellte sich raus, dass sie wohl mit fast allen Jungs aus der Klasse was hatte. Die eine Nacht hatte ich sie sogar mit zwei Jungs im Hochbett erwischt. Ja klar, sie spielten nur Karten, meinte sie. Total zerzaust, halbnackt zuckte sie hoch und die Jungs kicherten bei ihrer Aussage. Verdammte Klassenschlampe! Wenn es einen Grund gab, mich nicht mit M\u00e4nnern einzulassen, dann war Melli mit Sicherheit ein Grund daf\u00fcr. Alle standen auf Melli, Melli hier, Melli da\u2026 Melli war f\u00fcr alle da! Jungs! Ich bin da anders erzogen worden, aber vermutlich war mein Vater der einzig wahrhaftige Mann, auf den meine Erziehung passte.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Wird die Schlange denn gar nicht k\u00fcrzer? Melli hat sich kaum ver\u00e4ndert. Okay, sie ist keine zwanzig mehr, aber mit fast vierzig k\u00e4me sie auf diese Entfernung immer noch mit Mitte zwanzig durch. Oh Himmel, hat sie sich ihren Arbeitskittel selbst modifiziert? Die Br\u00fcste fallen fast raus und ich kann sogar die Oberschenkel beim Gehen aufblitzen sehen. Oh, Melli! Du bist so widerlich! Sooo\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Angewidert wende ich mich zu dem jungen Jonas, der jetzt direkt vor mir am Tresen arbeitet. Jemineh, sind seine Finger geschickt. Er legt das Lendenfleisch vor sich, scheint den Schnitt kurz abzuw\u00e4gen und ohne Anzeichen von Gewalt gleitet sein Messer durch das zarte Fleisch, so dass es f\u00fcr mich einen Moment lang so aussieht, wie\u2026! Er legt das Messer beiseite und f\u00e4hrt relativ langsam mit beiden Daumen die beiden Fleischh\u00e4lften empor. Ein Schauer l\u00e4uft mir \u00fcber R\u00fccken und Arme. Oh verdammtes Kopfkino! Der sieht aber auch gut aus!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eHei Ella!\u201c, h\u00f6re ich Melli sagen, \u201eLange nicht mehr gesehen! Sind es schon\u2026 wenn nicht noch l\u00e4nger! Ach Schatz, du glaubst ja gar nicht wie ich mich freue dich zu sehen!\u201c Leicht irretiert l\u00f6se ich meinen Blick von Jonas, dessen eng sitzendes weisses T-Shirt zwei Brustknospen deutlich abbildete. Wie gerne w\u00fcrde ich diese Zipfel mit meinem Speichel benetzen. Ella! Halt dich zur\u00fcck! Dem K\u00e4lteschauer folgt nun ein warmes Gef\u00fchl im Kopf, aber auch in einem anderen Bereich meines K\u00f6rpers.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eOh Melli, Liebelein! Hab dich gar nicht bemerkt\u201c, h\u00f6re ich mich sagen und blicke sie m\u00f6glichst \u00fcberrascht an. \u201eDu bist kein bisschen \u00e4lter geworden. Wie machst du das blo\u00df?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Sie stellt sich als Antwort seitlich an Jonas und f\u00e4hrt mit einer Hand seinen R\u00fccken herunter, \u201eIch halte mich an junge knackige M\u00e4nner und verschwende keine Gedanken an Heirat und Familie! Und du? Verheiratet? Kinder?\u201c Mit einem kleinen Klaps auf seinen Hintern wartet sie auf meine Reaktion.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Verdammt! Sie mu\u00df gesehen haben, wie ich eben auf Jonas gegafft hatte. Diese Schlange! Am liebsten w\u00fcrde ich \u00fcber den Tresen springen und ihr die Haare vom Kopf rei\u00dfen!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00a0Nein! Hat sich irgendwie nicht ergeben. Arbeit, Arbeit! Hab ja nach der Schule noch studiert und arbeite seither in \u2026\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eIch habe es Ihnen schon einmal gesagt, Melanie! Behalten Sie bitte Ihre Finger bei sich! Sonst muss ich doch mal mit dem Meister reden!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Wow! Was f\u00fcr eine Stimme! Nichts Jugendliches darin, eine unerwartet raue Stimme, die mir noch einmal mehr in die Beine fuhr. Oh Bitte, nicht Melli und Jonas zusammen in meinem Kopf. B\u00f6ses Kino! B\u00f6ses!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Aber er wei\u00dft sie zurecht, das gef\u00e4llt mir! Ich h\u00e4tte vermutlich erst recht keine Chance bei Jonas, da auch ich zu alt f\u00fcr ihn w\u00e4re. Aber das diese alte Schrappnelle abblitzt, freut mich.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eAch, stell dich nicht so an! Bedien mal lieber meine alte Schulfreundin Elisabeth! Sie steht auf dich!\u201c Bei diesen Worten bumpt sie ihren Hintern gegen den von Jonas und geht zu der n\u00e4chsten wartenden Kundin.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Leicht verlegen wirkende Augen scheinen sich kurz ordnen zu m\u00fcssen, ehe sie mich geradeheraus mustern, mich Jonas Gesicht schlie\u00dflich anl\u00e4chelt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eWas darf es sein, gn\u00e4dige Frau?\u201c Oh, du! Serviert auf einem Silbertablett, oder besser einmal Jonas in schummrigem Licht halbnackt vor dem glimmenden Kaminfeuer! Bitte! \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eSag ruhig Ella zu ihr\u201c, h\u00f6ren wir Melanie sagen, ohne sich von ihrer Kundin abzuwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201e\u00c4hm\u2026 Ella? Was darf es sein?\u201c, fragt Jonas mich mit durchdringenden Blick. Ella! Denk an deine Erziehung! Oh, er hat ja doch schon kleine Kr\u00e4henf\u00fcsschen um die Augen. Doch gar nicht mehr so jung, der Bursche!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eIch h\u00e4tte gerne zwei Kilo von dem Rindergulasch!\u201c. versuche ich fehlerfrei von den Lippen zu bekommen. \u201eUnd zwei H\u00e4nde voll Jonasarsch!\u201c, f\u00fcgt Melli hinzu, wirft mir einen Luftkuss zu und verschwindet flink durch die Fl\u00fcgelt\u00fcr im K\u00fchlraum.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Mistst\u00fcck, denke ich bei mir und schlie\u00dfe kurz die Augen. Verdammtes Mistst\u00fcck!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eVerdammtes Mistst\u00fcck!\u201c, h\u00f6re ich Jonas murmeln, als ich die Augen wieder \u00f6ffne. \u201eAlso, zwei Kilo!\u201c wiederholte Jonas und wog das Fleisch bereits ab, \u201esonst noch etwas?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Dammich! Ella! Wenn nicht nicht hier und heute, dann nie. Zum Gl\u00fcck ist ausser mir und ihm niemand mehr in der N\u00e4he des Tresens und das Melli-Mistst\u00fcck noch im K\u00fchlraum.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eVielleicht\u2026\u201c, ich f\u00fchle mich, als w\u00e4re alles Blut im Kopf, \u201edoch tats\u00e4chlich\u2026\u201c, wurks, nun gab es kein zur\u00fcck und das Blut teilte sich mit der W\u00e4rme zwischen meinen Schenkeln, \u201ezwei Handvoll\u2026\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die T\u00fcr zum K\u00fchlhaus geht ein wenig auf und ein breit grinsender Mellikopf schaut durch ein Bullauge der Stahlt\u00fcr. Sie lauscht! Sie lauscht und l\u00e4\u00dft mich auch noch wissen, dass sie es tut! Dieses Mistvieh! Wie ich sie hasse!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201e\u2026Wiener!\u201c beende ich meinen Satz! Die T\u00fcr schlie\u00dft sich wieder und Melli scheint vergn\u00fcgt ein Liedchen dahinter zu tr\u00e4llern, als h\u00e4tte sie nie etwas anderes dahinter getan.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eZwei Kilo Rind, zehn Wiener\u201c, h\u00f6re ich Jonas sagen, w\u00e4hrend er die W\u00fcrstchen in eine T\u00fcte gleiten l\u00e4sst. \u201eDarf es sonst noch etwas sein? \u2026Ella?\u201c Und schon wieder sehe ich die fragenden Augen in die meinen blicken! Ella! Denk an Papas Erziehung! Keine Flirtereien! Keine Verkupplungen. Aber ich\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Papa hat Recht. Was soll das? Am Ende liegt nur ein schnaufender schwitzender Jonask\u00f6rper auf mir und ich soll doch auf den Prince of the universe warten. Aber wie lange noch, und wie erkenne ich ihn? Jonas ist wirklich\u2026 Wow!! Aber es darf nicht so billig sein! Anstand, Elli, Anstand!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eNein, danke! Das w\u00e4re alles!\u201c, lassen mich meine Lippen sagen. Jonas verpackt beide Sachen in eine gro\u00dfe T\u00fcte, schreibt das Etikett f\u00fcr die Kasse fertig und tackert es an die T\u00fcte, ehe er mir das Packet r\u00fcberreicht. \u201eSch\u00f6nen Tag noch, Ella!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Wie benommen verabschiede auch ich mich, gehe verloren durch die anderen Reihen bis zur Kasse. Oh Nein! Besser, ich mache nur kurze Schritte. Hoffentlich h\u00e4lt die Einlage noch bis zu Hause! Oh, was f\u00fcr ein Mann!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">An der Kasse lege ich meine Eink\u00e4ufe auf das Band, in Gedanken immer noch bei Jonas. Diese breiten Schultern, der sinnliche Unterkiefer, die raue Stimme. Einfach alles an ihm verfolgt mich in meinen Gedanken.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Kassiererin zieht die Ware \u00fcber ihren Scanner. Bei dem Fleischpaket reisst sie den oberen Zettel ab, tippt den Bon direkt in die Kasse und legt das Paket l\u00e4chelnd zur\u00fcck auf das F\u00f6rderband.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Als ich den Laden endlich verlasse, sehe ich Melanie abseits stehen und rauchen. Sie schaut auf das Treiben des Parkplatzes und winkt mich zu sich her\u00fcber, als sie mich ebenfalls bemerkt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eElla! Sch\u00e4tzchen! Und? Hast du ein Date mit Jonas klarmachen k\u00f6nnen?\u201c Bei diesen Worten wartet sie nicht einmal meine Antwort ab, sondern gafft bereits auf eine enge Jeans die \u00fcber den Parkplatz schlendert. Sie bl\u00e4\u00dft ihren Rauch aus und starrt mich keck l\u00e4chelnd an.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Okay. Das reicht! \u201eAch Liebelein! Es sind zum Gl\u00fcck nicht alle Frauen so gestrickt, wie du! Wenn ich gewollt h\u00e4tte, h\u00e4tte ich es auch getan! Ich bin erwachsen!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eAch ja? Bist du dass?\u201c, fragt sie, hebt sich von der Wand ab, gegen die sie gelehnt stand und schnippt ihren Filter weg. \u201eDaf\u00fcr habe ich meinen Spa\u00df! Denk mal dr\u00fcber nach!\u201c Sie steigt gerade die Stiege zum Hintereingang der Fleischerei wieder hoch, da dreht sie sich noch einmal um: \u201eElla! Ich wei\u00df, dass viele von euch anderen M\u00e4dchen in der Klasse mich nicht mochten. Na Und? Daf\u00fcr lebe ich und nehme mir, was mir gef\u00e4llt. Sicher habe ich dabei auch schon meinen Reiter hoch zu Ross durch die Finger gehen lassen. Aber wenn der Reitemax es nicht schafft mir meine Schranken zu weisen und mich an sich zu reissen, kann es wohl kaum der richtige Eine f\u00fcr das Mellim\u00e4uschen gewesen sein, oder? F\u00fcr wen willst du dich aufsparen? Auch wenn ihr mich damals nicht mochtet, ich mag euch. Und das ist die Erziehung, die ich genossen habe: Liebe deine N\u00e4chsten! Ja, vielleicht nehme ich das manchmal zu w\u00f6rtlich, aber ich habe keine Feinde. Mensch Elli! Geh wieder rein und schnapp dir den Bengel, oder hast du seine Reaktion auf dich nicht bemerkt?! Ciao, meine Kleine!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die T\u00fcr schloss sich hinter Melanie. Oh Menno, Melli! War unser\u2026 mein Hass wirklich so offensichtlich? Vielleicht hat sie ja recht. Ich werde schlie\u00dflich nicht j\u00fcnger, aber wie so ein Backfisch in den Laden zur\u00fcckgehen? Melli mag sowas k\u00f6nnen, aber ich bin nicht Melli! Ausserdem habe ich nichts an Jonas Verhalten bemerkt. Was h\u00e4tte es da zu merken geben sollen? Er hat mich bedient und fertig.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Nachdenklich gehe ich meinen Weg durch die Stra\u00dfen zu meiner Wohnung.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Aber Mel liegt falsch. Nat\u00fcrlich kenne ich das Gef\u00fchl von eben, die aufsteigende Hitze, dieses flaue Gef\u00fchl im Magen. Und nat\u00fcrlich wei\u00df ich, was Liebe ist, nein \u2013 sein sollte. Aber gerade Melli hatte mir damals Micha vor der Nase weggeschnappt und als ich damals nur mal eine m\u00e4nnliche Freundschaft erw\u00e4hnte hielt mein Vater wieder seine Rede von Jungs vor der Haust\u00fcr und was er mit ihnen anstellen w\u00fcrde, \u201eKind! Warte auf den Richtigen!\u201c, meinte er immer und so ist es dann auch geblieben.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Ich werfe die Haust\u00fcrschl\u00fcssel auf die Kommode, schl\u00fcpfe aus meinen Schuhen und stelle die Eink\u00e4ufe in der K\u00fcche ab. Dann \u00f6ffne ich die T\u00fcte und sortiere alles an seinen Platz. Die Tomaten bleiben draussen, der Joghurt kommt erst einmal in den K\u00fchlschrank, die Eier in die Schale, das Fleischpaket\u2026 Ach die Wiener sollten kalt gestellt werden. Was soll ich denn blo\u00df mit zwei Handvoll Wienern?<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Also \u00f6ffne ich das Fleischpaket und werfe noch einen fl\u00fcchtigen Blick auf den Kassenzettel. Dort stand klein vermerkt: \u201eDiner-4-2? LG Jonas\u201c und eine Handynummer! Das Gef\u00fchl stieg sofort wieder in mir hoch, wanderte erneut in meinen Schoss und male mir den Mann vor meinen Augen. Und ich war mir bewusst, da war diesmal keine Melli, kein Vater, der mich noch zur\u00fcckhalten k\u00f6nnte, nur Jonas und ich!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u201eDanke Melli!\u201c, denke ich gerade noch, als ich zum Handy greife, \u201eIch trau mich!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00a0ENDE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur noch schnell einkaufen. Viel brauche ich ja nicht &#8211; Eier, Milch, ein wenig Aufschnitt, vielleicht noch etwas Guthaben f\u00fcr den Appstore. Ach herrje! Was mach ich mir denn morgen zum Mittag? 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